ProRare 2017 – Schwarz-Weiß Fotos

Möchte hier auch noch zeigen, das Schwarz-Weiß im Falle der ProRare Veranstaltung, wegen der Mischlichtverhältnisse deutlich besser zur Geltung kommt. Gefallen mir übrigens auch besser.

ProRare 2017

Wie auch in den letzten Jahren war ich auch dieses Jahr wieder als Fotograf für ProRare unterwegs. In den letzten Jahren war es der Marsch der seltenen Erkrankungen, dieses Jahr fand die gesamte Veranstaltung im MQ (Wien) statt. Ich möchte hier nur einen kleinen Ausschnitt der Fotos zeigen.

Ablauf der Beiträge

Ich habe, als ich begonnen habe ein Buch zu Hand zu nehmen und darin zu lesen, mir gedacht ich könnte die Beiträge vom Ablauf in einer gewissen Reihenfolge veröffentlichen. Das würde natürlich gehen, wenn ich vorher alle Bücher lese, mir Notizen dazu mache und am Ende aus allem eine Zusammenfassung bringe.

Dann aber würde es wirklich lange dauern, bis die Beiträge kommen, meine Entwicklung bei diesem Projekt wäre nicht zu sehen, und wenn ich diese auch noch einfließen lassen würde, könnte ich am Ende auch schon mein eigenes Buch über die Porträt-Fotografie schreiben. Zugegeben, das klingt irgendwie verlockend, aber es würde vermutlich nie fertig werden. Aber man soll ja niemals nie sagen, doch erst mal muss ich selbst Erfahrung sammeln.

Gut, Erfahrung habe ich natürlich schon. Ich habe schon viele Porträts gemacht, Hochzeiten, Feiern, meine Kinder, Shootings im Studio, etc. Aber ich habe auch nicht alles Gelernte angewandt, vieles dabei vergessen und nicht die bewusste Qualität erreicht, die ich erreichen möchte und auch sicher könnte. Deshalb auch dieses Projekt.

Es wird also keine bedingte Reihenfolge geben, ich werde vermutlich auch meine Meinung ändern, und ob ich am Ende alle Themen angesprochen habe, ist auch unklar. Ich will das nur an dieser Stelle festhalten, damit mich keiner an meinen Worten festmacht. Das Projekt ist ein Lernprozess (wie die ganze Fotografie, wenn man es genau nimmt), da kann sich viel ändern. Du kannst an meinen Erfolgen und Misserfolgen hier auf meinem Blog teilhaben.

Danke für Dein Verständnis.

Bezeichnung: Portrait

Portrait kommt aus dem französischen, im deutschen meist Porträt geschrieben, ist eine Darstellung einer Person. An sich ist ein Portrait sowohl das Gesicht, aber es ist ebenso noch ein Portrait, wenn die ganze Person auf dem Foto, Gemälde, Bildnis, etc. abgebildet ist. Um die verschiedenen Arten des Portraits zu klassifizieren, gibt es unterschiedliche Bezeichnungen.

Ein Portrait setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Wir haben die Technik, die Lichtsetzung, die Bildgestaltung und die Personen, die auf das Bild einwirken, das fällt unter Kommunikation. Zusätzlich kommt ggf., je nach Bild, auch die Location dazu. Die ebenfalls zur Aussage des Portraits Ihren Beitrag leisten kann.

Je nach Zielsetzung kann ein Portrait verschiedene Wege gehen. Zum Beispiel kann es das Ziel sein, eine Person authentisch darzustellen, das Wesen der Person zum Ausdruck zu bringen. Ebenso kann es aber auch das Ziel sein, eine gewisse Szene an einem bestimmten Ort, authentisch darzustellen nach einer vorgegebenen Idee. Ähnlich der Schauspielerei. Es kann aber auch nur darum gehen, die Schönheit einer Person in den Vordergrund zu stellen. Es gibt auch keine Regeln, die besagen, man darf Bildbearbeitung einsetzen oder nicht. Und wenn es diese doch irgendwo gibt, dann sollte man Sie zwar kennen, aber das heißt nicht, dass man Sie nicht brechen kann. Ich glaube Martin Krolop hat es einmal in einem Video-Tutorial gesagt, dass es sich dabei um Regeln handelt, nicht um Gesetze. Ich denke das bedarf keiner weiteren Worte.

Wichtig ist an dieser Stelle zu wissen, dass ein Portrait nicht zwangsläufig ein Gesichtsfoto ist. In der Vergangenheit habe ich einige Personen kennengelernt, die ein Portrait auf den Kopf bis zur Brust fixiert haben. Wenn man an die Malerei denkt, dann nimmt man vielleicht Mona-Lisa als Beispiel  sowie andere Berühmtheiten, die auf diese Art und Weise porträtiert wurden. Portrait mit der Darstellung von ganzen Personen, konnte ich zum Beispiel das Portrait von Hermann Matthäi „Theobald von Oer“ auf Wikipedia finden.

Project: Portraits

Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich solch ein Projekt schon mal angesetzt, aber sicher bin ich mir nicht. Nach Wikipedia ist ein Projekt folgendes:

Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Geld bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal) und Qualität ein Ziel zu erreichen.

Na dann wollen wir mal keine Kosten und Mühen scheuen als auch den Zeitplan locker setzen, sonst wird das sowieso nichts bei mir. Zeit ist bei mir teurer als Druckertinte und die kann man ja bekanntlich in Gold abwiegen (Siehe „Abenteuer Fotografie“ von Steffen Böttcher).

Das Projektziel ist verschiedene Porträts zu machen, das Ausmaß ist zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Ausgangspunkt wären Porträts in der Richtung von Bruststück/Schulterstück. Ausnahmen soll es geben, es hängt einfach von der Situation und der Umgebung ab. Ich möchte das nicht zu sehr einschränken.

Der Ablaufplan ist sämtliches Lehrmaterial durchzuarbeiten und das nützliche daraus auch auf dem Blog in Beiträge zu verfassen. Meine Vorliebe sind Fotos im Freien bzw. on-Location. Studio Fotos gefallen mir in der Regel nicht so gut, können aber ggf. auch vorkommen. Planmäßig will ich Fotos mit der steigenden Temperatur machen, bis dahin bin ich auch hoffentlich einen Teil des Lehrmaterials durch.

Was das Equipment angeht, lege ich mich nicht fest. Ich nutze das vorhandene Equipment, Fuji Kameras sowie Fuji Objektive und meine zwei M-Fokus Objektive von anderen Herstellern. Ebenso Reflektoren, Blitze, Ringlicht, welches Zeugs ich auch immer, als brauchbar empfinde.

Modelle: Da berufe ich mich einfach auf Familie, Verwandte, Bekannte, Freunde und die Freunde von den Freunden und deren Freunde, bis hin zu Marilyn Manson.

Wann ist das Projekt zu Ende? Eine wirklich schwer zu beantwortende Frage, wenn es noch nicht mal richtig begonnen hat. Derzeit würde ich sagen, wenn ich mein erstes Porträt Fotobuch fertig habe, aber vielleicht fallen mir dann neue Dinge ein und es geht mit einem zweiten oder dritten Fotobuch weiter? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich nach dem zwölften Porträt die Schnauze voll und will nur noch Blumen Fotografieren. Daher lassen wir mal das Ende außer Acht.

Starten tut das Ganze daher JETZT! Meine Tochter putzt sich schon mal auf da sie sicher auch mal herhalten muss darf 🙂 Wenn sie nicht möchte, habe ich Pech gehabt, gibt ja genüg andere Töchter 🙂